Ackerbau
Auf ca. 250 ha Ackerfläche bauen wir in einer 6-jährigen Fruchtfolge Weidelgrasvermehrung im Kleegrasgemisch, Inkarnatkleevermehrung, Körnermais, Zuckerrüben, Winterfutterweizen, Leguminosen wie Winterackerbohnen (Vermehrung), Wintererbsen in Gemenge mit Triticale (Erbsenvermehrung) und Pflückerbsen, Kartoffeln und Wintergerste an.


Viehzucht
Unsere Herde weidet zum großen Teil ganzjährig auf extensivem Biogrünland (insgesamt ca. 80 ha).
Die Kühe verbleiben ebenso wie der Zuchtbulle viele Jahre auf dem Hof. Alle Kälber verbleiben bei der Mutter und trinken Milch frisch vom Euter. Bei den Kälbern werden die männlichen Kälber mit 6-12 Monaten an andere Biobetriebe weiterverkauft. Die weiblichen Kälber verbleiben auf dem Hof zur eigenen Nachzucht oder bis zur Schlachtung mit Fleischverkauf ab Hof. Ab und an geben wir auch weibliche Tiere an andere Biobetriebe ab.
Die Weiden fördern durch die Begleitung der renaturierten Erft (bei der Gymnicher Mühle), durch sogenannte offene Parklandschaften (die entsprechenden Weiden liegen zwischen Bergerhausen und Dorsfeld) oder als Streuobstwiesen (auf Giffelsberg) zusätzlich die Biodiversität.

Arbeitswirtschaft
Für die meisten Arbeiten verfügen wir über eine eigene Mechanisierung. Folgende Arbeiten werden ganz oder teilweise durch Kolleg*innen oder Lohnunternehmen erledigt:
Mais säen, Zuckerrüben mit Roboter hacken, Futterernte als Silo oder Heulage, Kartoffeln ernten, Zuckerrüben ernten.